3. Leistungen

Ziel: Klar zeigen, was buchbar ist.

Empfohlene Unterseiten oder Tabs:

3a. Train the Trainer

  • Zielgruppe, Nutzen, Ablauf, Dauer
  • Bezug auf GWO IQT / IQTX für die Windindustrie
  • Bezug auf IMO-Kurse für die maritime Industrie

3b. Lernarchitektur & Instructional Design

  • Konzeptentwicklung von Trainingsprogrammen
  • 4MAT-Design-Methode nach Dr. Bernice McCarthy
  • Digitale Lernformate / E-Learning (Goethe Universität Zertifikat)

3c. Workshops für Erwachsenenbildung

  • Lernzielentwicklung & Taxonomie
  • Lernaktivitäten & Lehrmethoden (weg vom Frontalunterricht)
  • Bewertungsstrategien
  • Erwachsenenprinzipien, Lernbarrieren, didaktische Reduktion

3d. Das Ausrichtungsdreieck (kann auch eigene Seite werden)

  • Visuelle Darstellung: Lernziele → Lernaktivitäten → Bewertungsstrategien
  • Erklärtext aus der E-Mail
  • CTA: „Workshop anfragen"

Effektive Trainingslösungen für die Industrie

Wissen strukturieren. Kompetenzen aufbauen. Wirkung im Alltag verankern.

Damit Weiterbildung in technologieintensiven und sicherheitsrelevanten Branchen nachhaltig erfolgreich ist, braucht es mehr als reine Informationsvermittlung. Meine Leistungen setzen dort an, wo Fachwissen in messbare Handlungsfähigkeit übersetzt wird. Ich unterstütze Unternehmen dabei, Lernprozesse didaktisch präzise aufzubauen und intern tragfähig zu machen – für eine sichere, effiziente und zukunftsorientierte Organisation.

Die vier Säulen meines Portfolios im Überblick:

1. Trainer Aus- & Weiterbildung

Ausbildung und Weiterbildung von Trainern nach international anerkannten Standards der Wind- und maritimen Industrie.

2. Lernarchitektur & Instructional Design

Aufbau und Weiterentwicklung von Schulungskonzepten und Trainings-Qualitätsmanagement.

3. Workshops zur Erwachsenenbildung

Maßgeschneiderte Train-the-Trainer- und 4MAT-Formate für lebendige Erwachsenenbildung.

4. Unterstützung von Unternehmen im Schulungsbereich

Begleitung bei GWO-Audits, Instruktoren-Observation und HR-Prozessen rund um Trainer.

1. Trainer Aus- & Weiterbildung

Ich qualifiziere Trainer und Instruktoren dort, wo Sicherheit und Fachkompetenz keinen Spielraum für Lücken lassen — von der Erstausbildung bis zur kontinuierlichen Weiterentwicklung.

  • Trainer Ausbildung: Nach GWO IQT-Standard für die Windindustrie und nach IMO STCW95 für die maritime Industrie.
  • Trainer Weiterbildung: Nach GWO IQTX-Standard für bereits erfahrene Trainer der Windindustrie.
  • Maßgeschneiderte Weiterbildungen: Vertiefung in Erwachsenenbildung, Didaktik und Methodenvielfalt sowie im Umgang mit neuen Technologien und digitalen Lerntools.
Das Ergebnis: Trainer, die fachlich wie didaktisch auf dem neuesten Stand sind und Wissen sicher, praxisnah und normkonform vermitteln.
LEISTUNG 01

Trainer Aus- & Weiterbildung

2. Lernarchitektur & Instructional Design

Ich unterstütze Unternehmen beim Aufbau von Schulungskonzepten und Training-Qualitätsmanagement — von der ersten Idee bis zur laufenden Pflege bestehender Programme.
  • Schulungskonzepte entwickeln: Systematischer Aufbau neuer Trainingsprogramme nach anerkannten Modellen wie 4MAT und ADDIE.
  • Training-Qualitätsmanagement: Strukturen, die Qualität und Nachvollziehbarkeit von Schulungen dauerhaft sichern.
  • Bestehende Schulungen weiterentwickeln: Erneuerung und Anpassung vorhandener Konzepte an neue Anforderungen, Zielgruppen oder Standards.

Das Ergebnis: Lernarchitekturen, die fachliche Tiefe mit didaktischer Klarheit verbinden — und im Unternehmen tragfähig bleiben.

3. Workshops zur Erwachsenenbildung

Ich entwickle Formate, die Trainer und Fachdozenten in ihrer didaktischen Kompetenz stärken und passgenau auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sind.

  • Train-the-Trainer-Fortbildungen: Fundiertes Wissen, angepasst an moderne Zielgruppen.
  • 4MAT-Design-Schulungen: Vermittlung der Methode nach Dr. Bernice McCarthy für abwechslungsreiche, lernstilgerechte Trainingsgestaltung.
Das Ergebnis: Trainer und Fachdozenten, die Erwachsenenbildung aktivierend, praxisnah und auf die eigene Organisation zugeschnitten gestalten.

4. Unterstützung von Unternehmen im Schulungsbereich

Als GWO Auditor und erfahrener Trainingsentwickler begleite ich Unternehmen über die reine Schulung hinaus — dort, wo Trainingsqualität im Alltag gesichert werden muss.

  • SGWO Auditor: Unterstützung bei internen GWO-Audits sowie Observation und Bewertung von GWO-Instruktoren.
  • HR-Unterstützung: Fachliche Begleitung bei Interviews im Rahmen von Einstellungsgesprächen.
  • Onboarding neuer Trainer: Einarbeitung neuer Trainer auf Grundlage des jeweiligen unternehmensinternen Schulungsprozesses.
Das Ergebnis: Unternehmen, die ihre Trainingsqualität intern absichern — von der Personalauswahl bis zur laufenden Audit-Begleitung.

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Überprüfung und Feedback dienen dazu, mittels Tests, Beobachtungen oder praktischer Demonstrationen festzustellen, ob die Lernenden die formulierten Lernziele erreicht haben. Das Feedback schließt den Lernkreislauf, indem es sowohl den Lernenden als auch den Ausbilder darüber informiert, wo noch Lücken bestehen und wie Verbesserungen erzielt werden können.

Lernaktivitäten sind didaktische Methoden und Aufgaben, die darauf ausgelegt sind, die Lernenden dabei zu unterstützen, die definierten Lernziele aktiv einzuüben und zu erwerben. Sie müssen direkt auf die Lernziele abgestimmt sein, sodass jede Aktivität gezielt auf den Aufbau der angestrebten Kompetenz einzahlt.

Lernziele definieren das messbare „Wissen, Fertigkeiten & Fähigkeiten“ Domains, die ein Lernender am Ende einer Trainingseinheit nachweisen soll. In der Taxonomie werden sie unter Verwendung spezifischer Handlungsverben (z. B. nach Blooms Taxonomie) formuliert, um Klarheit und Überprüfbarkeit zu gewährleisten.

Das Ausrichtungsdreieck — ausführlich erklärt


Ecke 3: Bewertungsstrategien

Die Bewertung muss prüfen, ob das Lernziel wirklich erreicht wurde — nicht irgendetwas anderes. Das klassische Mismatch: Lernziel → „Der Teilnehmer kann eine Risikobeurteilung selbstständig durchführen“ (Stufe 3) Prüfung → Multiple-Choice-Test mit 20 Fragen zum Fachvokabular (Stufe 1) Der Test prüft Wissen, nicht Können. Das Unternehmen glaubt danach, die Mitarbeiter seien qualifiziert — sind sie aber nicht für die eigentliche Aufgabe. Bewertung muss zur Taxonomie-Stufe passen:
Lernziel-StufePassende Prüfungsform
ErinnernMultiple Choice, Quiz
VerstehenErklärung in eigenen Worten, Kurzvortrag
AnwendenPraktische Aufgabe, Simulation
AnalysierenFallstudie, Problemlösung
BewertenBeurteilung eines Szenarios begründen
ErschaffenProjektarbeit, Konzept entwickeln

Das Ausrichtungsdreieck — ausführlich erklärt


Ecke 2: Lernaktivitäten & Lehrmethoden

Hier geht es darum, wie gelernt wird. Und das muss zur Taxonomie-Stufe des Lernziels passen. Ein Beispiel: Lernziel ist „Der Techniker kann eine Fehlerdiagnose selbstständig durchführen“ → Stufe 3, Anwenden. Was viele Trainer trotzdem machen:
  • 45 Minuten Vortrag über mögliche Fehlerquellen
  • Folie mit Checkliste zeigen
  • Teilnehmer schauen zu
Was stattdessen nötig wäre:
  • Simulierter Fehlerfall am echten Gerät oder Simulator
  • Teilnehmer diagnostiziert selbst
  • Trainer begleitet und gibt Feedback
Frontalunterricht ist das Problem: Er ist bequem für den Trainer, aber er erzeugt fast ausschließlich Stufe-1- und Stufe-2-Lernen. Für alles, was darüber hinausgeht — also für fast alle praxisrelevanten Trainingsziele in der Industrie — reicht er nicht. Teilnehmer-zentriertes Lernen bedeutet: Die Aktivität liegt beim Lernenden, nicht beim Trainer. Der Trainer wird zum Begleiter, Fragesteller, Feedbackgeber — nicht zum Sender von Informationen. Weitere Methoden je nach Lernziel:
  • Fallstudien, Simulationen, Rollenspiele
  • Think-Pair-Share (nachdenken → Partner besprechen → im Plenum teilen)
  • Gruppenarbeit mit konkretem Auftrag
  • Praktische Übungen mit echtem Gerät

Das Ausrichtungsdreieck — ausführlich erklärt


Ecke 1: Lernziele

Ein Lernziel beschreibt, was ein Teilnehmer nach dem Training können oder wissen soll. Klingt einfach — ist es aber nicht.

Das Problem mit Lernverben: Viele Trainer schreiben Lernziele wie:

„Der Teilnehmer kennt die Sicherheitsvorschriften.“

„Kennen“ ist ein weiches, nicht messbares Verb. Wie prüft man, ob jemand etwas „kennt“? Gar nicht.

Besser wäre:

„Der Teilnehmer kann die drei wichtigsten Sicherheitsvorschriften benennen und an einem Beispiel anwenden.“

Benennen und anwenden sind konkrete, prüfbare Verben.


Was ist die Taxonomie? (Bloom’sche Taxonomie) Benjamin Bloom hat in den 1950ern eine Stufenleiter des Lernens entwickelt. Sie geht von einfach nach komplex:

StufeWas wird verlangt?Beispielverben
1. ErinnernFakten wiedergebennennen, aufzählen, definieren
2. VerstehenInhalte erklärenerklären, beschreiben, zusammenfassen
3. AnwendenIn neuer Situation einsetzenanwenden, durchführen, berechnen
4. AnalysierenZusammenhänge erkennenvergleichen, unterscheiden, untersuchen
5. BewertenUrteile bildenbeurteilen, bewerten, begründen
6. ErschaffenNeues entwickelnentwickeln, entwerfen, planen

Das typische Trainingsproblem: Ein Unternehmen will, dass seine Techniker eine Maschine selbstständig warten können — das ist Stufe 3 (Anwenden). Aber das Training besteht nur aus PowerPoint-Folien und Erklärungen — das trainiert maximal Stufe 1–2. Das Lernziel und die Methode passen nicht zusammen. Das Dreieck steht schief.