Über mich

Ziel: Vertrauen aufbauen, Persönlichkeit zeigen.

Inhalte:

  • Profil-Block: Foto (aus dem CV), Name, Titel „Trainerentwickler & Lernarchitekt"
  • Kurze Biografie: Weg von der Elektrotechnik/Marine über Wärtsilä zur Erwachsenenbildung — die menschliche Geschichte
  • Persönlichkeitswerte: Authentizität · Empathie · Klarheit · Leidenschaft (aus Kompetenzprofil) — als Icons oder Kacheln im Brand-Design
  • Leitmotive: „Betroffene zu Beteiligten machen" u.a. als visuell hervorgehobene Statements
  • Zeitstrahl / Beruflicher Werdegang: Kompakt — Marine → Wärtsilä → Vestas → InstrucTip (mit Fluid Typography schön skalierbar)
  • Qualifikationen (Auswahl): Master Professional (CCI), Geprüfter Berufspädagoge, GWO IQTT Teacher, 4MAT Master, eTrainer Instructor — als Badge-Elemente

Über mich: Kjell Wassermann

Industrie-DNA trifft auf pädagogische Exzellenz.

Vom Maschinenraum in die globale Trainingsstrategie

Mein Weg war nie rein theoretisch. Er begann dort, wo Präzision über Sicherheit entscheidet: in der Elektrotechnik. Als Elektrotechnischer Maat auf U-Booten und Schiffstaucher bei der Marine habe ich gelernt, was es bedeutet, in hochkomplexen, sicherheitskritischen Umfeldern Verantwortung zu übernehmen.

Diese praktische Basis prägt meine Arbeit bis heute. Ob als Service-Ingenieur für Blockheizkraftwerke oder als Inbetriebnahme-Ingenieur für maritime Großmotoren weltweit bei Wärtsilä – ich kenne die Realität der Techniker vor Ort. Ich weiß, dass Training nur dann einen Wert hat, wenn es unter Druck, auf hoher See oder in der Windturbine fehlerfrei abgerufen werden kann.

Die Brücke zwischen Technik und Didaktik

Während meiner Zeit bei Wärtsilä entdeckte ich meine Leidenschaft dafür, Wissen nicht nur anzuwenden, sondern es wirksam zu vermitteln. Ich begann, Train-the-Trainer-Kurse zu entwickeln und spezialisierte mich zunehmend auf die Methodik der Erwachsenenbildung.

Bei Vestas erhielt ich die Chance, diese Expertise auf ein globales Level zu heben. Als Leitung für Trainingsqualität und Standardisierung habe ich internationale Schulungszentren gesteuert und innovative Programme wie das 4MAT-Design etabliert. Mein Ziel war dabei immer klar: Weg vom reinen Frontalunterricht, hin zu einer aktivierenden Lernarchitektur.

Geprüfte Qualität und strategische Weitsicht

Um meine praktische Erfahrung wissenschaftlich zu fundieren, habe ich mich stetig weitergebildet. Als Geprüfter Berufspädagoge (Master Professional CCI) verbinde ich heute tiefes technisches Verständnis mit höchster pädagogischer Qualifikation.

 

 

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Vom Maschinenraum in die globale Trainingsstrategie

Mein Weg war nie rein theoretisch. Er begann dort, wo Präzision über Sicherheit entscheidet: in der Elektrotechnik. Als Elektrotechnischer Maat auf U-Booten und Schiffstaucher bei der Marine habe ich gelernt, was es bedeutet, in hochkomplexen, sicherheitskritischen Umfeldern Verantwortung zu übernehmen.

Diese praktische Basis prägt meine Arbeit bis heute. Ob als Service-Ingenieur für Blockheizkraftwerke oder als Inbetriebnahme-Ingenieur für maritime Großmotoren weltweit bei Wärtsilä – ich kenne die Realität der Techniker vor Ort. Ich weiß, dass Training nur dann einen Wert hat, wenn es unter Druck, auf hoher See oder in der Windturbine fehlerfrei abgerufen werden kann.

Vom Maschinenraum in die globale Trainingsstrategie
Die Brücke zwischen Technik und Didaktik

Während meiner Zeit bei Wärtsilä entdeckte ich meine Leidenschaft dafür, Wissen nicht nur anzuwenden, sondern es wirksam zu vermitteln. Ich begann, Train-the-Trainer-Kurse zu entwickeln und spezialisierte mich zunehmend auf die Methodik der Erwachsenenbildung.

Bei Vestas erhielt ich die Chance, diese Expertise auf ein globales Level zu heben. Als Leitung für Trainingsqualität und Standardisierung habe ich internationale Schulungszentren gesteuert und innovative Programme wie das 4MAT-Design etabliert. Mein Ziel war dabei immer klar: Weg vom reinen Frontalunterricht, hin zu einer aktivierenden Lernarchitektur.

Die Brücke zwischen Technik und Didaktik
Geprüfte Qualität und strategische Weitsicht

Um meine praktische Erfahrung wissenschaftlich zu fundieren, habe ich mich stetig weitergebildet. Als Geprüfter Berufspädagoge (Master Professional CCI) verbinde ich heute tiefes technisches Verständnis mit höchster pädagogischer Qualifikation.

Geprüfte Qualität und strategische Weitsicht

Meine Meilensteine & Qualifikationen:

  • Master Professional (CCI) Vocational Education: Staatlich anerkannter Abschluss in der Berufspädagogik.

  • GWO IQTT Teacher: Als Mitglied der Arbeitsgruppe des Global Wind Organisation Instructor Qualification Frameworks darf ich die Trainer der Windindustrie zertifizieren.

  • Innovation im Blick: Zertifizierter Smart Learning Facilitator (2025) und Experte für KI in der Lehre.

  • Maritime Expertise: Anerkannter Dozent für IMO-Kurse zur Ausbildung von zur See gehendem Personal.

Mein Versprechen: Betroffene zu Beteiligten machen

Ich bin davon überzeugt, dass nachhaltiges Lernen nur durch Struktur und Klarheit entsteht. In der maritimen Wirtschaft, der Windenergie und der Stahlindustrie ist Wissen sicherheitsrelevant.

Mit InstrucTip biete ich Ihnen keine Standard-Schulungen, sondern eine durchdachte Lernarchitektur. Ich helfe Ihnen dabei, Lernziele präzise zu definieren, Lehrmethoden wirksam auszurichten und den Lernerfolg messbar in den Arbeitsalltag zu überführen.

Lassen Sie uns gemeinsam Lernwelten schaffen, die Ihre Organisation wirklich voranbringen.

Kurzprofil im Überblick

  • Wohnort: Bönningstedt (bei Hamburg/Kiel).

  • Expertise: Windenergie (GWO), Maritim (IMO), Stahlindustrie.

  • Leitmotive: Menschen verstehen und verbinden, Struktur schaffen, Wirksamkeit sichern.

  • Persönliches: Begeisterter Apnoe- und Gerätetaucher – Disziplin und Fokus sind meine Natur.

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Das Ausrichtungsdreieck — ausführlich erklärt


Ecke 3: Bewertungsstrategien

Die Bewertung muss prüfen, ob das Lernziel wirklich erreicht wurde — nicht irgendetwas anderes. Das klassische Mismatch: Lernziel → „Der Teilnehmer kann eine Risikobeurteilung selbstständig durchführen“ (Stufe 3) Prüfung → Multiple-Choice-Test mit 20 Fragen zum Fachvokabular (Stufe 1) Der Test prüft Wissen, nicht Können. Das Unternehmen glaubt danach, die Mitarbeiter seien qualifiziert — sind sie aber nicht für die eigentliche Aufgabe. Bewertung muss zur Taxonomie-Stufe passen:
Lernziel-StufePassende Prüfungsform
ErinnernMultiple Choice, Quiz
VerstehenErklärung in eigenen Worten, Kurzvortrag
AnwendenPraktische Aufgabe, Simulation
AnalysierenFallstudie, Problemlösung
BewertenBeurteilung eines Szenarios begründen
ErschaffenProjektarbeit, Konzept entwickeln

Das Ausrichtungsdreieck — ausführlich erklärt


Ecke 2: Lernaktivitäten & Lehrmethoden

Hier geht es darum, wie gelernt wird. Und das muss zur Taxonomie-Stufe des Lernziels passen. Ein Beispiel: Lernziel ist „Der Techniker kann eine Fehlerdiagnose selbstständig durchführen“ → Stufe 3, Anwenden. Was viele Trainer trotzdem machen:
  • 45 Minuten Vortrag über mögliche Fehlerquellen
  • Folie mit Checkliste zeigen
  • Teilnehmer schauen zu
Was stattdessen nötig wäre:
  • Simulierter Fehlerfall am echten Gerät oder Simulator
  • Teilnehmer diagnostiziert selbst
  • Trainer begleitet und gibt Feedback
Frontalunterricht ist das Problem: Er ist bequem für den Trainer, aber er erzeugt fast ausschließlich Stufe-1- und Stufe-2-Lernen. Für alles, was darüber hinausgeht — also für fast alle praxisrelevanten Trainingsziele in der Industrie — reicht er nicht. Teilnehmer-zentriertes Lernen bedeutet: Die Aktivität liegt beim Lernenden, nicht beim Trainer. Der Trainer wird zum Begleiter, Fragesteller, Feedbackgeber — nicht zum Sender von Informationen. Weitere Methoden je nach Lernziel:
  • Fallstudien, Simulationen, Rollenspiele
  • Think-Pair-Share (nachdenken → Partner besprechen → im Plenum teilen)
  • Gruppenarbeit mit konkretem Auftrag
  • Praktische Übungen mit echtem Gerät

Das Ausrichtungsdreieck — ausführlich erklärt


Ecke 1: Lernziele

Ein Lernziel beschreibt, was ein Teilnehmer nach dem Training können oder wissen soll. Klingt einfach — ist es aber nicht.

Das Problem mit Lernverben: Viele Trainer schreiben Lernziele wie:

„Der Teilnehmer kennt die Sicherheitsvorschriften.“

„Kennen“ ist ein weiches, nicht messbares Verb. Wie prüft man, ob jemand etwas „kennt“? Gar nicht.

Besser wäre:

„Der Teilnehmer kann die drei wichtigsten Sicherheitsvorschriften benennen und an einem Beispiel anwenden.“

Benennen und anwenden sind konkrete, prüfbare Verben.


Was ist die Taxonomie? (Bloom’sche Taxonomie) Benjamin Bloom hat in den 1950ern eine Stufenleiter des Lernens entwickelt. Sie geht von einfach nach komplex:

StufeWas wird verlangt?Beispielverben
1. ErinnernFakten wiedergebennennen, aufzählen, definieren
2. VerstehenInhalte erklärenerklären, beschreiben, zusammenfassen
3. AnwendenIn neuer Situation einsetzenanwenden, durchführen, berechnen
4. AnalysierenZusammenhänge erkennenvergleichen, unterscheiden, untersuchen
5. BewertenUrteile bildenbeurteilen, bewerten, begründen
6. ErschaffenNeues entwickelnentwickeln, entwerfen, planen

Das typische Trainingsproblem: Ein Unternehmen will, dass seine Techniker eine Maschine selbstständig warten können — das ist Stufe 3 (Anwenden). Aber das Training besteht nur aus PowerPoint-Folien und Erklärungen — das trainiert maximal Stufe 1–2. Das Lernziel und die Methode passen nicht zusammen. Das Dreieck steht schief.